Bewusstseins-Coaching

Bewusstseins-Coaching setzt im Kern unseres Wesens an, da es die tiefliegenden Ursachen in uns herausarbeitet. Es handelt sich dabei meist um absolut unbewusste Mechanismen in uns, die sich bereits in frühen Jahren manifestiert haben. Wir haben gelernt mit diesen „Mustern“ zu leben und halten dies für unser Selbst. Unsere Schwächen und unsere Vergangenheit ist uns meist bewusst. Jedoch gibt es da immer wiederkehrende, schmerzhafte Situationen. Wir geraten immer wieder an die „Falschen“. Wir entwickeln Zukunftsängste, Versagensängste, Verlustängste. Situationen und Beziehungen spiegeln unsere inneren Muster. Sie dienen nur als Katalysator für unseren unverarbeiteten Schmerz. Und, wir ziehen uns so lange diesen Schmerz ins Leben, bis wir uns der eigentlichen Ursache hierfür stellen.

Hier öffnet das Konzept des Bewusstseins-Coachings den Zugang zu tieferen Ebenen in Ihnen. Durch gezielte Fragestellungen lernen Sie Ihre unbewussten Verhaltensmuster besser kennen. Sie finden Antwort auf die Frage, was Sie brauchen und wirklich wollen. Ohne Druck bestimmt handeln zu müssen, sind Sie der Mittelpunkt im Geschehen. Sobald Sie beginnen, Ihrem wirklichen Selbst zu begegnen, verändern sich auch Ihre Lebensumstände.

Prozess des Bewusstseins-Coachings

Schritt 1: Betrachtung des IST Zustandes

Der erste Schritt besteht in der Betrachtung Ihrer aktuellen Lebenssituation. Um die für Sie geeigneten Lösungswege herauszuarbeiten, ist eine ganzheitliche Betrachtung Ihres Anliegens unter Einbezug Ihrer vergangenen Erfahrungen wichtig. Unsere Denkkonventionen, die unser Gefühl für unseren Selbstwert begrenzen, stammen aus frühen Jahren. Statt einer symptomatischen Behandlung Ihres jetzigen Gefühlszustandes, zielt das Bewusstseins-Coaching auf die Transformation unbewusster Denkkonventionen ab.  Diese unbewussten Mechanismen in uns reinszenieren immer wieder dieselben Lebenssituationen. Ständige Wiederholungen von schmerzhaften Erfahrungen enden dann meist in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. In meinen Gesprächen arbeiten wir die genau diese Mechanismen heraus, die ursächlich für Ihre Situation sind.

Schritt 2: Bewusste Wahrnehmung der inneren Anteile

Meist wissen wir von dem ein oder anderen Zusammenhang von Erfahrung und Verhaltensmuster bei uns. Verzweifelt versuchen wir dann Veränderung herbeizuführen, indem wir unser Verhalten kontrollieren, mehr versuchen so oder so zu sein. Schließlich ist es ja naheliegend für unseren Verstand – ändern wir unser Verhalten, so wird sich auch der andere Mensch oder die Situation ändern. Wir haben solch eine Angst davor, uns selbst zu fühlen, dass wir jeden anderen Weg bevorzugen. Dieser immense Kraftakt endet jedoch immer in einer Sackgasse.

Veränderung geschieht als erstes in uns selbst – dort liegen alle Antworten auf unsere Fragen. Wenn ich wissen möchte warum ein anderer mir das antut, warum er mich so behandelt, warum ich in diese Situation geraten bin, warum ich es nicht schaffe mich zu lösen, warum ich keinen Erfolg habe, warum ich kein Glück erfahre, warum es mir nicht besser geht… – bin ich eingeladen, in mich selbst zu sehen. Wir stellen fest, dass uns überhaupt nichts Schlimmes passiert, wenn wir in uns sehen. Durch bewusste Selbstwahrnehmung übernehmen wir Verantwortung für unsere inneren Anteile.

Was bedeutet das konkret?

-> Einen liebevolleren Umgang mit unserem inneren Kind erlernen
-> Wahrnehmung des eigentlichen Schmerzes
-> Bewusstwerden über eigene erlernte Denkkonventionen

Was sind Denkkonventionen?

Menschliche Gegenüber werden so lange auf Ihre „Wunden“ drücken, bis Sie sich diesen stellen.  Wir haben uns (meist aus der Not) bereits im frühkindlichen Alter bestimmte Denk- und Verhaltensmuster angeeignet um: geliebt zu werden. Unbewusst spielen wir diese Strategien als Erwachsene immer weiter, denn wir haben es ja schließlich nicht anders gelernt. Formen dieser unbewussten Strategien können sein:

  • Ich will dem anderen helfen

Ich tue etwas Sinnvolles. Da ich mir selbst nicht helfen kann, helfe ich Anderen. Wenn es Anderen gut geht, dann geht es mir gut. Durch das Helfen erhalte ich Bestätigung, das Gefühl sinnvoll und besonders zu sein. Durch den Versuch der Veränderung Anderer, durch die Hilfe für Andere erhalte ich das Gefühl der Kontrolle und Bedeutung.

  • Ich habe es nicht anders verdient

Ich habe es einfach nicht verdient glücklich zu sein. Egal wie sehr ich mich bemühe, es ändert sich nichts. Keiner gibt mir die Liebe, die ich so sehr brauche. Du bist Schuld, dass ich mich so fühle. Du hast mich so behandelt, du hast mich verlassen, du hast mich im Stich gelassen. Es liegt nur daran, dass mich keiner mag und ich alles falsch mache. Ich habe alles gegeben und ernte nur Schmerz und Leid. Ich verstehe es nicht…

  • Liebe und Zuneigung muss man sich erarbeiten

Ich muss mich besonders anpassen, ich muss beweisen, dass ich der/die Beste, dass ich besonders bin. Wenn ich manipuliere, wenn ich etwas bestimmtes tue, dann funktioniert es.

Was meist an die Oberfläche tritt:

  • Perfektionismus im privaten wie auch beruflichen Leben
  • Eifersucht
  • Neid
  • Verlustangst
  • Wut, Zorn, Aggression
  • Sucht (Suchtstoffe, Essstörungen, Sucht nach Sex, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Bedeutung)
  • Sexuelle Perversion
  • Verführungstaktiken

Jede Strategie, jedes Verhaltensmuster, jede Denkkonvention dient nur einem – dem Gefühl der Kontrolle. Kontrolle endet in Manipulation, Manipulation endet in Verlust, Schmerz und Verzweiflung. Ein sich unendlich drehendes Rad.

Ziel der Beratung liegt in der Stärkung Ihrer Selbstwahrnehmung und in der sukzessiven Loslösung von diesem unbewussten Kontrollzwang. Durch bewusstes Hinsehen, Hinfühlen und Beobachten erhalten Sie den Zugang zur Veränderung. Eigenwahrnehmung ist Liebe. Dort beginnt Heilung.

Schritt 3: Erlernen von Selbstachtung, Verantwortungsübernahme eigener Gefühle, bewusste Re-Identifikation erlernter Rollen

Einer der Hauptgründe für schmerzhafte Beziehungen liegt in der fehlenden Ablösung unserer unbewussten Denkmuster. Wir berauben uns unserer eigenen Liebe und unserer eigenen Freiheit, wenn wir weiter einer Marionette unserer Vergangenheit entsprechen. Dafür gilt es Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

In meiner Beratung lernen Sie:

  • Sich selbst ganzheitlich wahrzunehmen und zu verstehen
  • Die Angst vor dem Fühlen zu verlieren
  • Die Kontrolle durch Ihre unbewussten Muster und Gedankenspiralen zu erkennen und abzulegen
  • Sich selbst zu achten und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen

Schritt 4: Veränderung

Durch das Erlernen achtsamer Selbstwahrnehmung, werden Sie den Zusammenhang von Gedanken und Gefühlen verstehen. Sie lernen, den Ausstieg aus den Gedankenspiralen zu durchbrechen. Die unbewusste Angst, sich selbst zu fühlen, löst sich.

Ängste und Verzweiflung schwinden in ihrer Intensität und ihr Leben wird leichter, friedlicher und sorgenfreier. Durch steigendes Selbst-Bewusst-Sein lösen sich Probleme im Außen oft von selbst oder erscheinen nicht mehr so schwierig wie bislang.

Sie…

  • entwickeln ein besseres Verständnis für sich selbst
  • sehen die Ursachen und Zusammenhänge deutlich klarer
  • lernen, sich selbst den Druck zu nehmen und kommen in Ihre Handlungsfähigkeit zurück
  • übernehmen Verantwortung und lassen sich nicht länger unbewusst von Schuldgefühlen leiten
  • werden sich Ihres Selbstwertes deutlich bewusster und Lösungen ergeben sich von selbst
  • fühlen signifikante Veränderung, mehr Lebensqualität und finden zurück in Ihre Lebensenergie
Bewussstseinscoaching

Ihr Mut, sich selbst zu begegnen, wird sich für den Rest Ihres Leben auszahlen- versprochen!  

Natalie Schmid
Ihre Praxis Natalie Schmid

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